SPD-Fraktion ist froh über Hilfe für drogensuchtkranke Lübecker:innen


Mehr als ein Mensch stirbt pro Monat in Lübeck an den Folgen des Konsums von harten Drogen – wie zum Beispiel Heroin. „Das ist zu viel  – wir müssen uns als Gesellschaft auch um die Menschen kümmern, die in die Sucht hineingeraten sind“, sagt der sozialpolitische Sprecher der SPD-Fraktion Aydin Candan.

Die Hansestadt Lübeck baut bis zum Ende dieses Jahres eine neue Begegnungsstätte für drogensuchtkranke Menschen – auf einem unbebauten Grundstück  an der Marienbrücke. Dazu bemerkt der Vorsitzende des Sozialausschusses Dr. Marek Lengen: „Die Trennung der betroffenen Gruppen zu eventuellen Anwohnern (gab es am Krähenteich ja leider NICHT) ist bei der neuen Begegnungsstätte unter der Marienbrücke gegeben – nicht auf dem Präsentierteller, aber trotzdem vernünftig erreichbar. Dieser Standort an der Willy-Brandt-Allee erfüllt offenbar die erforderlichen Kriterien für eine Begegnungsstätte optimal. Wir finden das Engagement unseres Sozialsenators Sven Schindler total super!“

Die SPD-Fraktion hält eine solche Begegnungsstätte für unverzichtbar: Menschen mit Drogenproblemen brauchen eine neue Anlaufstelle für Begegnung und Beratung – sie sollen wissen: „Sie sind uns nicht egal!“, betont Sozialdemokrat Aydin Candan. Unterstützung kommt auch von der Leiterin der AWO-DrogenHilfe Karin Mechnich:

„Der Bau einer Begegnungsstätte ist aus unserer Sicht dringend erforderlich. Gerade die Corona-Pandemie zeigt, dass sich die Betroffenen mehr zurückziehen und wir sie schwerer erreichen. Hier wäre eine Begegnungsstätte mit den notwendigen Hilfen und einem Freigelände eine wichtige Ergänzung des bestehenden Angebotes, die wir für dringend erforderlich halten!“

Damit beweise Sozialsenator Sven Schindler, dass die Hansestadt Lübeck ihrer Verantwortung gegenüber drogensuchtkranken Menschen gerecht werden will, sagte Candan und dankte auch den Mitarbeiter:innen der Polizei und des Ordnungsamtes, sowie den Streetworkern und Sozialträgern.