Intensivstationen sind an der Belastungsgrenze, stoppt die Modellprojekte für den Tourismus in der Lübecker Bucht !


„86 % der Intensivbetten sind belegt – Tendenz steigend -, zudem gibt es immer weniger Intensivpflegefachkräfte, die sich um die Kranken kümmern. Viele Landkreise in Deutschland haben nahezu keine freien Betten mehr. Jetzt tausende von Touristen im Rahmen der Modellprojekte ins Land zu holen, gefährdet unnötig Menschenleben“, stellt die gelernte Krankenschwester und gesundheitspolitische Sprecherin der SPD Fraktion, Sandra Odendahl fest.

Ihr Kollege aus dem Kreisvorstand, Michael Tietz ergänzt:

„Wir alle wünschen uns unser normales Leben zurück, aber es gibt keine einfachen Antworten auf das Eindämmen der Pandemie.

Leider sind auch die vielversprechenden Modellprojekte wie in Tübingen nicht zielführend. Hier liegen die Inzidenzwerte des Kreises mittlerweile über 100. Schleswig Holstein ist derzeit, das einzige Bundesland, dass eine Inzidenz unter 100 hat.

So hart es ist, ein harter Lockdown, schein unausweichlich.

Testen kann helfen die Infektionsketten zu durchbrechen, aber allein darauf bei der Pandemiebekämpfung zusetzen, ist reines Wunschdenken.“

„In Scharbeutz war z.B das Bayside zu 80 % ausgebucht, Essen wurde eingekauft etc. auf all diesen Kosten bleibt der Hotelier jetzt sitzen. Die Landesregierung soll aufhören mit ihren Modellprojekt, Erwartungen zu wecken, die sie nicht erfüllen kann. Wie gut, das Travemünde sich nicht an dem Modellprojekt Tourismus beteiligt, dies hat den Hoteliers größere Schäden erspart“, stellt der Fraktionsvorsitzende Herr Peter Petereit erleichtert fest.