Wohnungsbau in Lübeck: Der Mix macht’s!


SPD-Fraktion: Alle Wohnungsmöglichkeiten gleichermaßen fördern!

Bauen, bauen, bauen – das sind die drei Wege gegen Wohnungsmangel, und da bleibt die SPD die treibende Kraft: 148 WE sollen am Howingsbrook/Rödsaal in Lübeck-Travemünde entstehen. Deshalb hat der Lübecker Bauausschuss mit der SPD-Vertreterin Sabine Haltern beschlossen, das Bebauungsplanverfahren Howingsbrook/Rödsaal mit hoher Priorität voranzutreiben. Die öffentliche Auslegung des Bebauungsplanentwurfs 32.59.00 Howingsbrook / Rödsaal soll bis spätestens 31. Dezember 2021 erfolgen.

„Wir schaffen dort knapp die Hälfte (45 Prozent) der WE als geförderten Wohnungsbau und gleichzeitig 80 Einfamilienhäuser – es kommt auf eine richtige Mischung der Wohnformen an! Es darf keine der Wohnformen diskriminiert werden“, stellt die baupolitische Sprecherin der SPD-Fraktion Sabine Haltern klar. Gut, dass dort nun nach fünf Jahren Nägel mit Köpfen gemacht werden, so Haltern.

Froh über den Beschluss ist auch der Vorsitzende des Bauausschuss Christopher Lötsch: „Seit Jahren setzen sich CDU und SPD für die Verbesserung des Wohnangebotes in Travemünde ein. Ein wesentlicher Standort ist hier der Bereich Howingsbrook/Rödsaal. Leider hat die Entwicklung hier gestockt. Mit dem Beschluss des Bauausschusses wird die notwendige Priorität gesetzt. Es ist jetzt an der Verwaltung den politischen Willen um zusetzten!“

Als ökologische verkehrsberuhigende Ausgleichsmaßnahme vor Ort soll die Straße Rödsaal dann künftig nur noch von Treckern und Fahrradfahrern bzw. Fußgängern benutzt werden: „Auch wenn der Ausgleich nicht zwingend am Ort des Eingriffs selbst erfolgen muss, sollten aber, wo immer es umsetzbar ist, zumindest Teile von Ausgleichsmaßnahmen in unmittelbarer Nähe der zu überplanenden Baugebiete getroffen werden“, erklärt die stellvertretende SPD-Fraktionschefin. In dem Gebiet sollen keine gewerblichen Ferienwohnungen und Zweitwohnungen entstehen: „Wir brauchen mehr zusätzlichen Wohnraum zum Dauerwohnen“, betont Sabine Haltern, die auch in Zukunft weiterhin alle Wohnmöglichkeiten auf den Weg bringen will: „Der Mix macht’s!“