PRO BAHN Vorschläge zum ÖPNV in Lübeck sind wenig zielführend!


SPD-Fraktion will Busverkehr in Lübeck auf Grundlage zweier Gutachten besser machen!

Ulrich Pluschkell, verkehrspolitischer Sprecher der SPD-Bürgerschaftsfraktion: „Wir freuen uns immer über kompetente Anregungen und Vorschläge zur Verbesserung des Bus- und Bahnverkehrs in Lübeck – auch von PRO BAHN. Die Lübecker Bürgerschaft hat schon vor geraumer Zeit zwei Gutachten in Auftrag gegeben mit dem Ziel, die Leistungen im Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) auszuweiten und die Tarife attraktiver zu gestalten. Diese Gutachten liegen der Stadtverwaltung vor und sollen in den nächsten Wochen in den Gremien der Lübecker Bürgerschaft und in der Öffentlichkeit beraten werden.“

Davon verspricht sich Ulrich Pluschkell weitreichende Erkenntnisse, um den ÖPNV in ganz Lübeck besser zu machen. Dagegen interessiert sich Herr Barkleit vorzugsweise für die Verbindung Lübeck – Travemünde und das ohne triftigen Grund: „Da haben wir in wesentlichen Teilen schon die Beratungen hinter uns. Der neue Verkehrsvertrag mit der DB, gültig ab Dezember 2022, sieht für die Strecke Lübeck-Travemünde – Lübeck Hauptbahnhof (RB 86) einen Halbstundentakt mit elektrischen Doppelstocktriebwagen vor. Der Wunsch von Herrn Barkleit nach einem Zughalt am Haltepunkt Waldhusener Weg wird sich allerdings nicht erfüllen, weil es dort weder Bahnsteige noch eine Bushaltestelle gibt.“

Der Landesvorsitzende Hamburg/Schleswig-Holstein des Fahrgastverbands PRO BAHN Stefan Barkleit hatte eine generelle Überarbeitung der Lübecker Buslinien und insbesondere die Verbindung Lübeck – Travemünde gefordert. „Wir laden Herrn Barkleit ein, gerne einmal von Kiel nach Lübeck zu kommen, um sich vor Ort ein realistisches Bild über das aktuelle Angebot von Deutsche Bahn, Stadtverkehr Lübeck und LVG und die weiteren Planungen zu verschaffen. Für konstruktive Vorschläge von PRO BAHN sind wir sehr dankbar“, ergänzt der SPD-Fraktionsvorsitzende Peter Petereit.