Auswirkungen der Lockerungen müssen genau beobachtet werden!


SPD Fraktion: Peter Petereit: Maskenpflicht muss bleiben!

„Wir müssen verhindern, direkt in eine dritte CORONA-Infektionswelle zu kommen“, sagt der Vorsitzende der Lübecker SPD-Fraktion Peter Petereit. Die breiten Lockerungen der schwarz-grün-gelben Landesregierung sieht die SPD-Fraktion in Lübeck kritisch. Die Öffnung des Einzelhandels vor weiteren Öffnungen bei Schulen und KITA offenbaren die falsche Politik der Kieler Landesregierung und sind teilweise leichtsinnig – mindestens aber ambitioniert: „Natürlich wollen wir, dass viele Menschen durch die Lockerungen Lebensqualität zurückbekommen, aber die Art und die Reihenfolge der Lockerungen durch die Kieler Landesregierung ist ein einziges Durcheinander“ sagt Fraktionschef Peter Petereit.

Wenn in dieser Situation andere Parteien, u.a. die FDP ein Ende der Maskenpflicht für die Innenstadt fordern, muss festgehalten werden:  „Das ist jetzt der falsche Zeitpunkt – in der Innenstadt können die Abstände gar nicht mehr eingehalten werden“, macht Peter Petereit deutlich. Wenn jetzt viele Gäste auch aus Hamburg und Mecklenburg-Vorpommern zum Einkaufen in die Innenstadt kommen,  weil nur bei uns der Einzelhandel aufmachen darf,  wäre die Aufhebung der Maskenpflicht das völlig falsche Signal: „Wir brauchen gerade jetzt Respekt, Vorsicht und ein Bewusstsein für die AHA-Regeln sowie die Beachtung der Maskenpflicht und schnellen Impfungen,  damit z.B. die Öffnungen der Geschäfte nicht zum Bumerang werden“, ergänzt die gesundheitspolitische Sprecherin der SPD-Fraktion Sandra Odendahl.

Die jüngsten Öffnungen entbehren jeder Strategie und erinnern an ein Kuddelmuddel, dass die Familien sowie die Kinder und Jugendlichen weitestgehend vernachlässigt: „Zwar ist es gut, dass sich Kinder nun beim kontaktlosen Sport mit Hygienekonzepten im Freien endlich wieder bewegen können, aber warum nicht bessere Voraussetzungen geschaffen wurden, um auch bei Kitas und Schulen mehr öffnen zu können, ist fahrlässig und zeigt das Durcheinander bei der Landesregierung in Kiel.

„Noch hat Lübeck extrem niedrige Inzidenzwerte… die dürfen jetzt nicht leichtfertig auf‘s Spiel gesetzt werden“, betont Sandra Odendahl. „Wir müssen jetzt genau hingucken und herausfinden, wo es zu Neuinfektionen kommt, und dann schnell gezielt gegensteuern“, unterstreicht der Fraktionsvorsitzende der Lübecker SPD Peter Petereit: „Unsere Lübecker Verwaltung arbeitet zwar extrem gut, aber sie kann nicht alle Fehler der Kieler Kuddelmuddel-Regierung ausgleichen!“ Nach Angaben von Peter Petereit ist es  wichtig, dass möglichst viele Menschen wieder Teilhabe am öffentlichen Leben mit Bildung, Kultur und Erholung haben und das möglichst nachhaltig, deshalb sind bei den Öffnungen gerade jetzt Disziplin und Einhaltung der Regeln angesagt.