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SPD Bürgerschaftsfraktion

Schlechter Geruch in Schlutup

Schlech­ter Ge­ruch in Schlu­t­up

Die Fa­brik­stra­ße in Schlu­t­up ist auf den ers­ten Blick eine reine In­dus­trie­stra­ße. Auf der einen Seite der Hafen und auf der an­de­ren Seite Fa­brik­bau­ten. Biegt der Be­su­cher je­doch in eine der Zweig­stra­ßen ab, lan­det er so­gleich im alten Kern von Schlu­t­up mit Wohn­be­bau­ung, alten schlu­tu­per Häu­sern, ehe­ma­li­gen Fisch­räu­che­r­ein und dem Wohn­pro­jekt „Hin­ter den Höfen“. Hier sto­ßen In­dus­trie und Woh­nen di­rekt auf­ein­an­der. Nicht immer un­pro­ble­ma­tisch. 

Seit län­ge­rer Zeit be­schwe­ren sich An­woh­ner die­ses Quar­tiers über che­mi­sche Ge­rü­che und Ge­ruch­be­läs­ti­gung. Diese sol­len vom Un­ter­neh­men Worlee Che­mie stam­men, das in der Fabrikstra­ße an­säs­sig ist. Die Be­schwer­den wur­den be­reits beim Be­reich Um­welt, Si­cher­heit und Ord­nung wahr­ge­nom­men. Dar­auf­hin wurde der Fach­be­reich tätig. Es wur­den Ge­sprä­che mit der Ge­schäfts­füh­rung ge­führt, die Fil­ter- und Pro­duk­ti­ons­an­al­gen ge­prüft sowie die not­wen­di­gen Ge­neh­mi­gun­gen. „Der Fach­be­reich konn­te mir ver­si­chern, dass es zu kei­ner Be­an­stan­dung kam. Die Lei­tung nehme die Be­schwer­den der An­woh­ner sehr ernst und von Sei­ten der Ge­schäfts­füh­rung wurde an­ge­bo­ten, dass die Fil­ter­an­la­gen früh­zei­ti­ger aus­ge­tauscht wer­den als dies ge­setz­lich vor­ge­schrie­ben sei“, so Ha­rald Quir­der, SPD Bür­ger­schafts­ab­ge­ord­ne­ter für Schlu­t­up und Wes­loe. 

In einem Ge­spräch mit dem zu­stän­di­gen Se­na­tor, Lud­ger Hin­sen, sprach der SPD Orts­ver­ein Schlu­t­up das Pro­blem an. „Herr Hin­sen hat das Pro­blem zur Chef­sa­che er­klärt. Das fin­den wir sehr er­freulich. Herr Hin­sen nimmt das Pro­blem eben­falls nicht auf die leich­te Schul­ter. Wir for­dern alle An­woh­ner auf, sich einen Zet­tel und Stift parat zu­le­gen und auf­zu­schrei­ben, wann die Ge­ruchs­be­läs­ti­gung auf­tritt, um dies zu do­ku­men­tie­ren“ be­rich­tet Quir­der. 

„Rufen Sie bei Herrn Hin­sen di­rekt an (0451-1223000 / fbl3@luebeck.de) oder beim zu­stän­di­gen Be­reich Natur, Klima, Im­mos­si­on"(unv@luebeck.de) und mel­den Sie den Vor­fall der Ge­ruch­be­läs­ti­gung – gerne auch An­onym. In jedem Fall kann auf Grund­la­ge der Zei­ten Ein­sicht ge­nom­men wer­den in die Pro­duk­ti­ons­bü­cher, um fest­zu­stel­len, was die Ur­sa­che ist und wie diese aus­ge­räumt wer­den kön­nen“, so Quir­der wei­ter. „Ich be­dan­ke mich für die gute und schnel­le Zu­sam­men­ar­beit mit Herrn Hin­sen und freue mich, dass er sich der Sache di­rekt an­ge­nom­men hat. 

Wir wer­den die Vor­fäl­le wei­ter­hin be­ob­ach­ten und mit Herrn HIn­sen regelmäßig in Kon­takt blei­ben. Die Anwohner haben auch die Möglichkeit sich über unsere Kontaktmöglichkeiten beim SPD Ortsverein anonym zu melden. Wir geben die Daten gerne an Herrn Hinsen weiter.