SPD Lübeck App

Ortsvereine in Lübeck












SPD Bürgerschaftsfraktion

Gehwege barrierefrei

Gehweg begutachtet – Schlutup barrierefrei

In der vergangenen Woche hat sich Harald Quirder, Bürgerschaftsabgeordneter der SPD für Schlutup und Wesloe, mit Mitarbeitern des zuständigen Fachbereichs die Gehwegsituation in Schlutup angesehen und begutachtet. An vielen Stellen in Schlutup besteht ein dringender Sanierungsbedarf, damit auch weiterhin die Fußwege für die Anwohner begehbar bleiben. Besonders für ältere Schlutuperinnen und Schlutuper, die auf Gehhilfen oder Rollstühle angewiesen sind, ist es unzumutbar, wenn die Bürgersteige einem Lochmuster gleichen.

Am Schlutuper Markt zeigte Quirder den Verwaltungsmitarbeitern die Situation bei den Übergängen von der Fahrbahn auf den Gehweg. Die SPD Schlutup hat bereits im letzten Jahr veranlasst, dass an dieser Stelle mit einer Natursteinfräse die Bordsteinkante zur Fahrbahnseite abgeflacht wird. Der Übergang ist seit dem für Menschen mit Gehilfen problemlos allerdings nicht für elektrische Rollstühle. Die verbliebenen zwei bis drei Zentimeter stellen ein unüberwindbares Hindernis für Rollstuhlnutzer dar. „Daran müssen wir unbedingt etwas ändern, denn es darf nicht sein, dass ältere oder gehbehinderte Menschen am Schlutuper Markt dazu gezwungen sind, auf die Fahrbahn zu fahren oder nicht die Möglichkeit haben den Schlutuper Wochenmarkt als Einkaufsmöglichkeit zu nutzen!“, so Quirder. Insbesondere ist die Mecklenburger Straße und die Wesloerstraße eine wichtige Verbindung zwischen Einkaufsmöglichkeiten, Senioreneinrichtungen, Jugendhaus, Schule, Kindergarten und Kirche.

Herr Dr. Klotz, Bereichsleiter des Fachbereichs Stadtgrün und Verkehr, sagte zu, dass in den kommenden Monaten die Steinfräse eingesetzt wird, um die Bordsteine am Schlutuper Markt weiter abzufräsen. Ebenso wird der Übergang zwischen Fahrbahn und Bürgersteig am Zebrastreifen in der Wesloerstraße / Westphalstraße verändert, damit auch dort Rollstühle besser die Straße überqueren können. 

Die Besichtigung führte vom Schlutuper Markt bis zur freiwilligen Feuerwehr. Klotz erläuterte zur Gehwegsituation, dass er ebenfalls Handlungsbedarf sieht. Es ergibt sich allerdings in Schlutup die Problematik, dass die Gehwege in den 50er Jahren gebaut wurden und einen mangelhaften Untergrund aufweisen. Zur Erneuerung der Asphaltdecke müsste eine Fräse eingesetzt werden, die allerdings ca. sieben Tonnen wiegt. Diese würde durch ihr Eigengewicht die Asphaltschicht durchbrechen. Es muss dementsprechend eine Komplettsanierung durchgeführt werden. Eine solche Lösung ist teuer und aufwendig.

Harald Quirder richtete am Ende der Besichtigung das Wort an die Mitarbeiter des Fachbereichs: „Einfache Lösungen scheinen in Schlutup nicht möglich aber in anderen Stadtteilen ist die Situation ähnlich. Irgendwo muss die Verwaltung anfangen und das könnte doch in Schlutup sein!“